Vorteil dieser "Grill-Eier"

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H_MAN
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Re: Vorteil dieser "Grill-Eier"

Beitrag von H_MAN » So 27. Mai 2018, 11:38

Bisher habe ich das Ei nur mit Profagus Sommerhit gefüttert. Da ist aber bei 120-130 Grad nach gut 6h Schluß. Da ich zum DOpfen und zum etwas längeren Flachgrillen fast ausschließlich Greekfire nutze, lag es nah einen Test damit im Ei durchzuführen. Die Greekfire sollen ja angeblich keine Bindemittel enthalten, also alles gut. Habe schon vereinzelt gelesen, das es wohl nicht ganz einfach ist, die Temperatur mit dem Zeugs zu halten. Habe mir Bruchstücke von den Greekfire aussortiert und die noch mal in dünne Ringe zerbrochen und 1:1 mit Profagus Holzkohle gemischt. Feuertopf etwa bis Höhe Luftlöcher damit gefüllt. Oben noch eine Handvoll Profagus zum Zünden drauf. Mit einem Gasbrenner daraus ein Glutnest erzeugt, Deckel zu, unten und das Deckelventil ganz auf. Bei 150 Grad Deckelthermometer Deflektor und Rost rein. Temp. Fühler einen auf dem Rost und den anderen Durch das Deckelventil in den Garraum gehangen. Nun unten bis auf zwei Lochreihen und oben 60% geschlossen. Temp stieg relativ schnell an, binnen einer Stunde auf gut 160 Grad :oops: Wollte nicht vorzeitig eingreifen, dachte der fängt sich wieder. Deshalb unten nur noch eine Reihe offen und oben 3/4 zu. Binnen der nächsten 4h sank dann die Temp auf rund 120 Grad, wobei ich dann unten auf 2 Reihen geöffnet habe. Damit lief das Ei dann 2h gut im Zielbereich um dann bei unveränderter Belüftung plötzlich wieder durchzuzünden :shock: Bei inzwischen wieder 160 Grad und gut 7h Gesamtzeit habe ich dann aufgrund der nächtlichen Zeit von 2:30 Uhr und dem Gemecker von Göga das Experiment abgebrochen. Alle Luftschieber zu, um dann heute morgen zu checken, was da unter dem Deflektor übrig geblieben ist an Kohle.
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Als Deflektor hab ich den Untersetzer mit Kies drin verwendet. Als Fettpfanne etwas Alufolie drauf.
Bei den Rippchen hatte ich eine Vermiculite-Platte mit Alufolie verwendet. Hatte aber den Nachteil, dass mir das Fett seitlich nach unten abgelaufen ist.
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Das war nach Rund 7h noch da, fast nur Stücke der Greekfire, wen wundert‘s ;)
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Hier der Temperaturverlauf.

Fazit:
Mit Greekfire scheint die Temperaturregulation tatsächlich schwieriger zu sein, wie mit reiner Holzkohle. Werde da in Zukunft drauf verzichten. Habe vor demnächst diese Holzkohle zu testen: https://www.charcoaltrade.de/
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Grüße, Andreas

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